Digital Art – Lettering, Graffiti, Tags & Styles
Manchmal gibt es diese Momente, da klickt es einfach. Man sitzt da, das iPad Pro vor sich, der Apple Pencil in der Hand, und plötzlich ist er da: der Flow. Kein langes Planen, kein Skizzieren – nur die Bewegung der Buchstaben, die sich fast wie von selbst auf das digitale Glas legen.
Es sind diese Augenblicke, in denen Wörter zu Formen werden. Ich schreibe sie nicht nur, ich baue sie – Schicht für Schicht. Es geht nicht immer um eine tiefere Botschaft, sondern um den Moment, in dem ein Wort genau die richtige Dynamik entwickelt.
Das Setup: iPad Pro & Procreate
Mein Werkzeugkasten ist mittlerweile digital, aber das Feeling bleibt “Street”. Für die neuen Tags habe ich eine Mischung aus High-End-Tools und Eigenkreationen genutzt. Ein großer Teil meines Workflows basiert auf den genialen Brushes von Snooze One, die ich oft noch modifiziere oder mit komplett eigenen Custom-Brushes ergänze, bis sie genau den Widerstand und die Textur haben, die ich brauche. Wenn der Standard-Pinsel nicht reicht, wird eben geschraubt, bis der Strich sitzt.


Vom Screen auf den Stoff?
Die Arbeit am iPad ist sauber, präzise und erlaubt Experimente, die an der Wand so nicht möglich wären. Aber das Schöne an diesen digitalen Werken ist: Sie sind erst der Anfang. Ich sehe diese Tags schon vor mir – nicht nur auf dem Screen, sondern analog.

Der Plan steht: Das Ganze soll auf die Straße, aber anders. Denkt an Plotter-Sticker oder ganz klassisch mit Bleiche auf schwarzen Hoodies und Shirts. Der Kontrast zwischen digitaler Perfektion und der rohen, unberechenbaren Optik von Bleiche auf Stoff reizt mich extrem.

